Let’s hear it for New York…

Das Spannendste an New York ist – man hat das Gefühl, schon einmal dort gewesen zu sein. Unzählige Filme, Serien, Dokumentationen haben uns über Jahrzehnte Eindrücke und Bilder von der Stadt eingeprägt, die überraschender Weise der Realität standhalten. Oder ein wenig profaner ausgedrückt: es sieht alles aus wie im Fernsehen. Dadurch entsteht ein unmittelbares Gefühl von Vertrautheit der Metropole gegenüber, die ansonsten vermutlich deutlich erschlagender, einschüchternder wäre. Doch New York begrüßt einen eher wie ein Verwandter, von dem man schon unzählige Familienbilder gesehen hat, den man aber bisher nie persönlich traf (und der einem von Beginn an grundsympathisch ist).

Hinzu kommt: ich hatte befürchtet New York sei voller Carrie Bradshaws, magersüchtige Modepüpchen, die durch ihre bloße Existenz Minderwertigkeitsgefühle und Kleinstadtkomplexe bei mir auslösen würden. Doch mitnichten: gerade das East Village, wo unser Apartment lag und wir auch die meiste Zeit verbracht haben, ist gefüllt mit einer bunten Mischung aus unterschiedlichsten Typen, alle mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Zielen, jeder einzigartig, jeder auf seine Art natürlich und nicht aufgestylt oder aufgesetzt. Gleichzeitig umweht die Gegend der Hauch des Transits, die Bewohner bleiben vermutlich nicht für immer hier wohnen, für viele ist es der Ort, an dem sie „es“ schaffen wollen, oder an dem sie ihre Jugend genießen, nicht der Ort, an dem sie in Rente gehen werden. Doch waren es noch vor 70 Jahren vor allem die Emigranten, die vor der Flucht vor den politischen und ökonomischen Bedingungen ihres Heimatlandes waren, die New York diese Aura gegeben hat, so ist es inzwischen genauso die Generation der 20 bis 40jährigen, die ohne jede Notwendigkeit ihre Heimat verlassen haben, einfach weil sie in New York sein wollen.

Neben den noch folgenden Einträgen zu einigen Highlights des Trips hier noch die Top 10+ der weiteren Höhepunkte der Woche:

  1. Kurzausflug ins Jane, eine Nacht mit richtiger Dusche und Design-Luxus zum Hochzeitstagsvorfeiern…zusammen mit einem großartigen Essen ein unschlagbar entspannt-romantischer Abend.
  2. Central Park: ja, manche Dinge sind einfach so gut wie ihr Ruf. Die Parkanlage ist riesig, lädt zum Rumfläzen ein und wirkt wie eine Oase mitten in der Stadt. Zudem, für mich als weltweit größten Beatles/John Lennon Verehrer ever, natürlich schon aufgrund von Strawberry Fields und dem nahegelegenen Dakota Building ein notwendiger Stop für einige Minuten der Ehrerbietung. Und zudem hatten wir im Park noch viel Spaß mit den diversen Statuen, z.B. Evil Alice:

  1. Das Flatiron Building, mein Lieblingsgebäude im Big Apple (architektonisch), na ja, vielleicht sehr dicht gefolgt von der Grand Central Station
  2. Der Abschiedsabend in der Rooftop Lounge mit Panorama Blick auf die Stadt (open air!) und die Cocktails waren auch noch gut
  3. Der Abend in der Sushi Bar…aber das hatte eigene Gründe…

  1. Die unzähligen Vintage Stores, Straßenmärkte und generell das Lebensgefühl im East Village
  2. Das Café Habana mit den besten Maiskolben der Stadt, sowie Essen an einem der vielen Straßenverkäufe, die alles frisch und super lecker zubereiten (leider viel zu wenig gemacht)…generell, sooo viel gutes Essen!
  3. Das Riesenrad im ToysRUs am Times Square – ein riesen Spaß:

  1. Die Punk und Fashion Ausstellung im Metropolitan Museum of Art
  2. Die Ausstellung über New York und den WWII in der New York Historical Society
  3. Die New York Public Library und natürlich vor allem die original Winnie the Pooh Stofftiere (siehe oben)
  4. Die High Line – so viel Ruhe und Natur mitten in all der Hektik
  5. Überall gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. Einige Warteminuten auf die U-Bahn können zu einem Gratiskonzert führen (Ach Mist, jetzt hab ich die Top 10 aber wirklich schon arg gesprengt…)

Details zu 2 weiteren Höhepunkten folgen in Kürze. To be continued…

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